CALLOUTS

01  Hinter jedem großen Vermögen steht ein Verbrechen. (Balzac)

02  Arbeit muss man nicht schützen, man muss sie erledigen. (Götz Werner)

03  Hass ist die Liebe, die gescheitert ist. (aufgegriffen)

04  Das Kapital ist ein flüchtiges Reh. (Lesch@Pelzig 03.11.2015)

05  Gehe nicht zu deinem Fürst, wenn du nicht gerufen wirst. (aufgegriffen)

06  Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erscheint. (Albert Einstein)

07  Nicht die Glücklichen sind dankbar.  Es sind die Dankbaren, die glücklich sind. (Sir Francis Bacon)

08  Das ist der ganze Jammer:  Dass die Dummen so selbstsicher sind, und die Klugen so voller Zweifel.  (Bertrand Russell 1872-1970)

09  Im Alter bereut man vor allem die Sünden, die man nicht begangen hat. (W. S. Maugham)

10  Weil es keine Gerechtigkeit gibt, müssen wir uns mit der Justiz begnügen. (Daniel Roth)
11  Gar nichts tun, das ist die allerschwierigste Beschäftigung und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt. (Oscar Wilde)

12  Ich fing mit einer Diät an, hörte auf zu trinken und zu rauchen, und in vierzehn Tagen verlor ich exakt zwei Wochen. (Joe E. Lewis)

13  Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt schon früh genug. (Einstein)

14  Ich vergesse niemals ein Gesicht, aber in Ihrem Fall mache ich eine Ausnahme. (Groucho Marx)

15  Das Leben ist eine Tragödie voller Freude. (Bernhard Malamud)

16  Wahnsinn ist erblich, man kann ihn von seinen Kindern bekommen.(Sam Levenson)

17  Gute Erziehung hat einen argen Nachteil: sie schließt einen von vielem aus. (Oscar Wilde)

18  Takt besteht darin, dass man weiß, wie weit man zu weit gehen darf. (Jean Cocteau)

19  Für jede Situation ein Mann - Den einen für die Seele, den zweiten für's Gemüt; den dritten wegen Hoppeldibopp – auf Nacht, wenn’s keiner sieht. (Kurt Tucholsky)

20  „Mens sana in corpore sano“  Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. (Juvenal)

21  Über sein Können hinaus ist niemand verpflichtet. (Rechtssatz des jüngeren Celsus)

22  Es ist schwerer, Gefühle, die man hat,  zu verbergen, als solche, die man nicht hat, zu heucheln. (La Rochefoucauld)

23  Richte dich nach den Paten: Halte deine Freunde nah bei dir, aber deine Feinde noch näher.

24  Klappern gehört zum Handwerk. (Deutsches Sprichwort)

25  Je billiger das Parfüm, desto aufdringlicher duftet es. (Gabriel Laub)

26  Trinke Liebchen, trinke schnell! Trinken macht die Augen hell! (J. Strauss)

27  Die Freundschaft, die der Wein gemacht, wirkt wie der Wein, nur eine Nacht. (Logau)

28  Hier ist nicht gut sein. (Schiller)

29  Fragen sind niemals indiskret; nur Antworten sind es zuweilen. (O. Wilde)

30  Wir sind gewohnt, mit Taten zu bezahlen. (Schiller)

31  Man kann eine Sache auch zwanzig Jahre lang falsch machen. (Tucholsky)

32  Je schlimmer das Weib, desto schöner die Kneip‘; und je schöner die Kneip‘, desto schlimmer für's Weib. (alte Binsenweisheit)

33  Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt. (W. Busch)

34  Die Wurzel des Unglücks ist oft der Vergleich. (Friedrich Lichtenstein)

35  Wer sich mit Humor wappnet, ist praktisch unverwundbar. (Ernst Petzold)

36  Liebe vertreibt die Zeit, und Zeit vertreibt die Liebe. (internationale Lebensweisheit)

37  Die Liebe lässt uns an Dinge glauben, denen wir sonst mit höchstem Misstrauen begegnen würden. (Marivaux)

38  Love is a matter of chemistry, Sex is a matter of physics. (Mark’s Mark)

39  Wird man wo gut aufgenommen, muss man nicht gleich wiederkommen. (Pius Alexander Wolff)

40  Lust verkürzt den Weg. (Shakespeare)

41  Gewohnheiten sind Fingerabdrücke des Charakters. (Alfred Polgar)

42  Ich war ganz verrückt auf ihn, und jetzt kann ich ihn nicht mehr sehen. Wie sich die Männer verändern! (H. Beque)

43  Manchmal ist es schön, allein zu sein. Manchmal ist es schön, keinem Verein anzugehören. Manchmal ist es schön, vorbeizufahren. (Tucholsky)

44  Ein Nein zur rechten Zeit, erspart viel Widerwärtigkeit. (Deut. Sprichwort)

45  Wenn ein Mann etwas ganz Blödsinniges tut, so tut er es immer aus den edelsten Motiven. (O. Wilde)

46  Die Männer würden den Frauen gern das letzte Wort lassen,  wenn sie sicher sein könnten, dass es das letzte ist. (Peter Ustinov)

47  Da war’s um ihn geschehen, halb zog sie ihn, halb sank er hin und ward nicht mehr gesehen. (Goethe)

48  Die Absurdität ist leider schon zur Normalität geworden.

49  Ein Tipp für eine Kontaktanzeige: Wollen Sie mein Schicksal sein? (Nietsche)

50  Wer nicht erwartet, der wird auch nicht enttäuscht. (alte Binsenweisheit)

51  Ein Kerl, den alle Menschen hassen, der muss was sein. (Goethe)

52  Der Beziehungsgeschädigte: Ich liebe und habe eine Freude und eine Angst, dass du Liebe verlangst. (Wolf Wondratschek)

53  Ein Brief errötet nicht. (Cicero)

54  Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. (Friedrich Schleiermacher)

55  Abwechslung ist immer angenehm.  (Euripides)

56  Ein Mann, der hartnäckig allein bleibt, macht sich zu einer dauernden öffentlichen Versuchung. ( Wilde)

57  Die Zukunft gehört jenen Intelligenten, die intelligent genug sind, von den Dummen zu lernen. Sie allein besitzen die Fähigkeit, je nach Aufgabe und Lebenslage, mal gekonnt intelligent zu sein, mal gekonnt dumm. (Siegfried Streufert, amerikanischer Intelligenzforscher)

58  Der Mann auf der Straße macht sich keine Vorstellung, in welchem Maße gerade die Universität ein Hort der Dummheit ist. (Siegfried Streufert)

59  Arbeit macht Spaß - Schade, dass kaum einer Spaß versteht!  (K. Willimczik)

60  Kapitalist und Künstler sind ganz ähnliche Typen: der Künstler ist genauso amoralisch und habgierig wie der Kapitalist; er begegnet seinen Konkurrenten ebenso feindselig. (Camila Paglia)

61  Sicher ist, dass nichts sicher ist. (Karl Valentin)

62  Wir sind nicht auf der Welt um glücklich zu sein. (Wittgenstein)

63  Heutzutage ist ein Diplomat nichts weiter als ein Oberkellner, dem es gelegentlich erlaubt ist, sich hinzusetzen. (Peter Ustinov)

64  Liebe ist eine Art Vorurteil. (Charles Bukowski)

65  Man kann doch nicht einfach so kommen und gehen und schweigen. (Kenneth White)

66  Realität ist immer ein systeminternes Korrelat und keine Eigenschaft der Erkenntnis. (R. Schwarting)

67  Definierbar ist nur das, was keine Geschichte hat. (Nietzsche)

68  In der Informatik geht es genauso wenig um Computer, wie in der Astronomie um Teleskope. (Edsger Wybe Dijkstra)

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70 Alle Befreiung, oder was man gemeinhin Glück nennt, ist eigentlich und wesentlich immer nur negativ und durchaus nie positiv. (In: Die Welt als Wille und Vorstellung, Viertes Buch, § 58)

71  Aus jeder Seite von David Hume ist mehr zu lernen, als aus Hegels, Herbarts und Schleiermachers sämtlichen philosophischen Werken zusammengenommen. (In: Die Welt als Wille und Vorstellung, 2. Band, Zum vierten Buch, Kapitel 46)

72  Denn, ich wiederhole es, alle Tugend, die irgendwie eines Lohnes wegen geübt wird, beruht auf klugen, methodischen, weitsehenden Egoismus. (In: Die Welt als Wille und Vorstellung, Band 1, Anhang)

73  Was nun andererseits die Menschen gesellig macht ist ihre Unfähigkeit, die Einsamkeit, und in dieser sich selbst, zu ertragen. (In: Parerga und Paralipomena, Aphorismen zur Lebensweisheit, Kap. 5, Punkt 9)

74  Alles, was im Christentum Wahres findet, findet sich auch im Brahmanismus und Buddhismus. (In: Parerga und Paralipomena II, Kap. 15, § 179)

75  Man möchte wahrlich sagen: die Menschen sind die Teufel der Erde, und die Tiere die geplagten Seelen. (In: Parerga und Paralipomena II, Kapitel 15, Über Religion. § 179: Über das Christentum)

76  Mitleid mit den Thieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf, wer gegen Thiere grausam ist, könne kein guter Mensch seyn. (In: Grundlage der Moral, §19, Bestätigung des dargelegten Fundaments der Moral)

 77  Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. (Aristoteles, verkürztes Zitat aus Metaphysik VII 10)

78  Alle Menschen streben von Natur aus nach Wissen. (Aristoteles, Metaphysik I 21, 980a)

79   Jede neue Idee durchläuft drei Entwicklungsstufen: In der ersten wird sie belacht, in der zweiten bekämpft, in der dritten ist sie selbstverständlich. (Arthur Schopenhauer)

 

80  Tapferkeit in Verbindung mit Macht führt zu Tollkühnheit.

81  Freundschaft ist eine Seele in zwei Körpern.

82  Staunen ist der erste Grund der Philosophie.

83  Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten.

84  Was es alles gibt, was ich nicht brauche!

85  Klug kann nur ein guter Mensch sein.

86  Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen. (Aristoteles)

87  Das Leben kann nur in der Schau nach rückwärts verstanden, aber nur in der Schau nach vorwärts gelebt werden. (Kierkegaard)

88  Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. (Kierkegaard)

90  Ihr habt die Uhr, wir haben die Zeit. (afghanisches Sprichwort)

91  Mit Lügen kann man voran kommen, aber niemals zurück. (russisches Sprichwort)

92  Viele Menschen: viele Probleme, keine Menschen: keine Probleme. (russisches Sprichwort)

93  Wenn es gut läuft, dann ist das immer ein Grund zur Besorgnis. (chinesisches Sprichwort)

94  Der Brunnen kann nicht höher steigen als seine Quelle. (chinesisches Sprichwort)

95  Erwarte das Unerwartete. (Englisches Sprichwort)

und weiter geht's:

100  Es geht darum, alles so einfach wie möglich zu machen, aber nicht einfacher. (Albert Einstein)

101 Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg. (George Bernhard Shaw)

102  Nachdem Gott die Welt erschaffen hatte, schuf er Mann und Frau. Um das Ganze vor dem Untergang zu bewahren, erfand er den Humor. (G. Mordillo)

103  Humor ist die Höflichkeit der Verzweiflung. (G. Mordillo)

104  Reich wird man durch Dinge, die man nicht begehrt (Mahatma Ghandi)

105  Aus dem krummen Holz, aus den Menschen gechnitzt sind, kann man nichts Gerades machen (Kant)

106  Man darf nicht nur keine Gedanken haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken (Karl Kraus)

107  Unrecht leiden ist besser als Unrecht tun (Satz des Georgias)

108  Fortschritt wäre wunderbarm wenn er einmal aufhören würde. (Robert Musil)

109  Von den Städten wird bleiben, wer hindurchgeht: der Wind. (Bertolt Brecht)

110  Denn die einen sind im Dunkeln und die andern sind im Licht, und man siehet die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht. (Bertolt Brecht)

111  Reicher Mann und armer Mann standen da und sah'n sich an. Und der Arme sagte bleich. "Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich." (Bertolt Brecht)